Peter Kensok, M.A.

Institut für Kommunikation und Coaching

"meineZiele" - ein Denk-Werkzeug, das Spaß macht Zeit ...


Stuttgart (KEN). Wenn es um Zeit, Planung – und Zeitplanung – geht, dann beanspruchen NLPler ein ziemliches Stück Mitspracherecht. Schließlich haben sie eine ganze Bücherei Timeline auf dem Markt verfasst und pseudo-orientieren sich im Früher, Jetzt und Demnächst, wo immer es hilfreich und zieldienlich erscheint. Die Zauberformel für den zufrieden stellenden Umgang mit der Zeit ist das Gestalten im Sinne einer schöpferischen Lebensplanung statt einer selbstentfremdenden Terminverwaltung. Und hier setzt Bruno Klumpp mit einem vielseitigen und spannenden Denkhelfer an, den er „meineZiele“ nennt.

Wer Stephen Covey und Lothar Seiwert gelesen hat, wird in diesem Computerprogramm einige ihrer Anregungen geschickt umgesetzt wieder finden – darüber hinaus aber noch vieles mehr. Bruno Klumpp, Tüftler aus dem schwäbischen Oberkirch zwischen Freudenstadt und Straßburg, hat alles über Arbeitsmethodik gelesen, was ihm unter die Finger kam und mit „meineZiele“ mehr als nur ein einfaches Programm entwickelt. Seit über 20 Jahren aktiv in der Gesellschaft für Arbeitsmethodik (GfA) und so mit den schwereren und leichteren Zugängen zum (Arbeits-)Alltag vertraut, verbindet Klumpp in „meineZiele“ auch eine Zufriedenheit und Übersicht stiftende Mission. Auf knapp 300 Seiten in vier DIN A4-Heftern wird sie als To-Do-Handbuch und kompakter Zeitmanagementkurs zum Programm gleich mitgeliefert. Auch dieses Begleitmaterial hat Methode, fühlt sich gut an, ist sprachlich sauber aufbereitet und darüber hinaus etwas fürs Auge.

Als Einstieg in „meineZiele“ erfassen wir persönliche Rollen, ordnen ihnen dann Ziele zu, die zerlegt werden, bis handhabbare Einzelschritte und Aktionspläne übrig bleiben. Auch einen Elefanten isst man ja am besten Bissen für Bissen. Die Orientierung von der jeweiligen Rolle über die Ziele zu den Aktionsplänen schafft und macht im wahrsten Sinne des Wortes Sinn. Wobei Bruno Klumpp sehr flexibel bleibt. Als Rollen können auch Projekte in dem System erscheinen, und ein Projekt kann beispielsweise mit einem persönlichen Wert gleichgesetzt werden: Wozu auch immer sich Aktionspläne entwickeln lassen, es kann wie eine Rolle behandelt werden.

Wichtig jedoch ist, dass „meineZiele“ dabei stets zielorientiert bleibt und von uns eine Antwort auf die Frage nach dem Warum des jeweiligen Ziels herausfordert. Das ist eine klare Form des Ökochecks, denn wenn wir uns selbst eine überzeugende Antwort auf dieses Warum geben können, sind wir gut gegen all die Lieben geimpft, die uns wohlmeinend von unserer Ziellinien wegschubsen möchten – am besten bevor wir überhaupt die ersten Schritte getan haben.

Die Arbeit mit „meineZiele“ ist ganz anders als das Hin- und Her-Zappen zwischen Stundenplänen und Kalendertabellen. Genau davon nämlich will Bruno Klumpp weg: „Aus Terminen wird nur Vergangenheit. Mit Zielen dagegen gestalten wir die Zukunft.“ Und Spaß machen soll es auch noch. Das Programm bietet eine umfangreiche Symbol-Galerie und farbliche Abstufungen, an denen wir schnell erkennen, was eine Priorität sein und zu den 20 Prozent gehören wird, die 80 Prozent des Ergebnisses bewirken werden: Je blasser eine Aktion in der Ansicht auf dem Bildschirm, um so eher werden wir darauf verzichten können. Wer wie bisher auf dem Papier lieber mit Strichlisten arbeitet, kommt mit einfachen Mausklicks in „meineZiele“ ebenfalls auf seine Kosten.

Sind die Ziele mit Unterzielen und Aktionsplänen erst einmal erfasst, was „meineZiele“ mit kinderleichten Verschiebemöglichkeiten unterstützt, macht man sich an die eigentliche Terminzuordnung. Denn so ganz geht es ohne die nun einmal nicht. Uns helfen aufklappbare Kalender, eine Uhr, die mit höchstens drei Klicks jeden Termin fixiert und eine Sortierung über Symbole, die uns automatisch daran erinnert, welche Aktion – welches Unterziel – heute, in dieser Woche, in diesem Monat, Quartal, Jahr, innerhalb von vier oder in zwölf Jahren und mehr wir erledigt haben werden.

In „meineZiele“ nimmt die herkömmliche Terminverwaltung nur einen kleinen Raum ein. Ein Wochenblatt nimmt dabei wie anno dazumal auch jetzt einzelne Termine auf. Dann jedoch ordnen wir sie über Symbole verschiedenen persönlichen Rollen zu, schaffen damit Struktur und bewirken eine starke Identifikation mit einer Aufgabe, selbst wenn sie trotzdem nicht zu unseren Lieblingstätigkeiten zählen sollte.

Bruno Klumpp hat viele Arbeitserleichterungen in sein Programm übernommen. Dazu gehört der Export an das Public-Domain-Mindmap-Programm Freemind, die Verwaltung von Bezugsdateien, Ordnern und Email-Adressen. Auch Checklisten für wiederholte Vorgänge können auf einen Mausklick hin aktiviert werden. So ist es möglich, beispielsweise eine Liste mit den Logischen Ebenen, Zieleformaten wie „Pabsbragör“ und persönlichen Werten vorzubereiten und sie dann bei jedem umfangreicheren Projekt einfach einzubinden.

Eine Arbeitshilfe ist die Chaotische Ablage, mit der sich Dokumente zu einem Vorgang auch ohne preußisch straffe Ordnung über einen simplen Verweis wieder finden lassen. Eine integrierte Spickzetteldatei befreit uns vom Ballast in unserem Kopf und kann extern weiter mit beliebigen Informationen gefüllt werden. Über „Suchen/Ersetzen“ finden wir alles wieder. Etwas ablegen zu können, gehört zu den sprichwörtlichen Erleichterungen des Alltags. Es wieder zu finden mit Hilfe dieser kleinen Stützen schafft Zuversicht und Selbstvertrauen.

Bruno Klumpp hat zahlreiche Methoden, die das Leben- und Zeitgestalten mit allen Sinnen leichter machen, in „meineZiele“ integriert. Dass wir auf dem Weg zu einem Ziel Bewertungen vornehmen müssen, um unseren eingeschlagenen Kurs gegebenenfalls zu korrigieren, berücksichtigt er ebenfalls. Wir schätzen Fähigkeiten ein, ermitteln Engpässe und aktivieren rechtzeitig zusätzliche Ressourcen für ein Projekt. Diese Bewertung wird durch eine mausgesteuerte Skalierung ermöglicht. Fast schon nahe liegend bietet das Programm einen Soll-Ist-Vergleich für den Überblick auf dazugehörige Budgets. Schließlich soll unser Ziel nicht am Geld scheitern.

Mit den Einführungskursen, abgestimmt auf die vier unabhängigen Lernstufen des Programms, erhält man ein insgesamt 1,5 Kilo schweres Zeitgestaltungspaket. Die variable Darstellung hilft, „meineZiele“ auf jeden Geschmack abzustimmen. Selbst wer dieses Programm nur zum Mitdenken innerhalb seines Werte-Rollen-Selbstcoachings nutzt und auf sein bisheriges System nicht – zumindest nicht ganz – verzichten mag, bekommt zahlreiche methodische Anregungen für die Gestaltung von beruflichen und privaten Lebensbereichen.

„meineZiele“ spricht viele Sinne an, und das macht es so erfreulich NLP-mäßig: Der Anwender schreibt zielorientierte Texte, bebildert sie und kann durch leichtes Verschieden Strukturen verändern, bis er sich richtig gut damit fühlt. Dass er seine Erfolge und damit Referenzerlebnisse für neue Projekte dokumentieren kann, versteht sich.

„meineZiele – ein Werkzeug, ein Denkprozess, eine Methode, mehr Erfolg“, Bestellmöglichkeiten unter www.methode.de.



© 2005 Peter Kensok, M.A.; aus MultiMind 3/2005 (p. 35-37)



Der Werte-Manager
Kurzurlaub am Schreibtisch
Burnouthilfe Stuttgart
wingwave-Ausbildungen in Stuttgart
wingwave-Coaching mit Peter Kensok
Coaching: NLP, Hypnose, Text
Buchempfehlungen von Globalscout
Ihren XING-Kontakten zeigen
Auf facebook empfehlen
Newsfeed von Peters BLOG
© 2001 - 2018 Peter Kensok, M.A. Institut für Kommunikation und Coaching,   Stitzenburgstr. 18,   D-70182 Stuttgart,   Telefon: 0711 / 24 39 43 Kontakt: Email